Energetische Sanierung

Das Bauder Zuschussdach

Wer sich für eine hochwertigere Dämmung mit KfW/BAFA-Investitionszuschuss oder Steuerermäßigung (ESanMV) entscheidet, zahlt unterm Strich sogar weniger.

Gesetzlich vorgeschriebene Standarddämmung nach dem aktuellen GebäudeEnergieGesetz oder hochwertige Wärmedämmung mit KfW/BAFA- bzw. Steuerermäßigung (U-Wert 0,14)?

Die exemplarische Berechnung einer durchschnittlichen Dachsanierung eines Steildachs mit 150 m2 Fläche zeigt: Die bessere Dämmung zahlt sich nicht nur dauerhaft, sondern bereits beim Blick auf die Investitionskosten aus.

Quelle: Bauder International

Das bedeutet der KfW- / BAFA-Zuschuss für Sie:

Gefördert werden Einzelmaßnahmen für die energetische Sanierung von bestehenden Wohngebäuden. Dazu zählt die Wärmedämmung von Dachflächen und von Geschossdecken. Bezuschusst werden förderfähige Investitionskosten bis maximal 60.000 Euro pro Wohneinheit (Prozent der förderfähigen Kosten: 20 %; maximal je Wohneinheit: 12.000 Euro). Die Förderung erfolgt durch einen Investitionszuschuss, der nach Abschluss der Sanierung ausbezahlt wird.

Anforderungen an die Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Werte): Maximaler U-Wert in W/(m²·K): 0,14.

  • Sie schließen keinen Kredit/kein Darlehen ab.
  • Sie müssen nichts zurückzahlen.
  • Sie zahlen keine Zinsen.
  • Sie bekommen den Zuschuss zur Dämmmaßnahme von der KfW direkt auf Ihr Konto überwiesen.

Mehr zum Kfw/BAFA-Investitionszuschuss: www.bafa.de

Quelle: energie-fachberater.de 28.07.2022

ISFP-Bonus                              (individueller Sanierungsfahrplan)

Der iSFP-Bonus: Fünf Prozent zusätzliche Förderung

Seit Anfang 2021 bündelt die „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) alle Fördermaßnahmen für die Sanierung bestehender Wohngebäude in einem Programm. Perspektivisch soll es eine Förderung für Einzelmaßnahmen (BEG EM) wie auch für Sanierungen zum Effizienzhaus (BEG WG) geben – wahlweise als Zuschussvariante über das Bundesamt für Ausfuhr und Wirtschaftskontrolle (BAFA) oder als Kreditvariante über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Aktuell gilt nur die Zuschussvariante für Einzelmaßnahmen, die anderen Programmteile treten im Juli in Kraft. Die Höhe der Förderung hängt von den durchgeführten Maßnahmen ab.

Für Hausbesitzer, die keine Vollsanierung auf einen Schlag durchführen können, hält der Gesetzgeber mit dem iSFP-Bonus eine weitere Vergünstigung bereit: Erstellt ein qualifizierter Energieberater einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP), gibt es eine zusätzliche Förderung in Höhe von fünf Prozent. Da das BAFA diese Beratungsleistung mit bis zu 80 Prozent bezuschusst, bleiben die Kosten für den Hausbesitzer überschaubar.

Der individuelle Sanierungsfahrplan ist ein standardisiertes und übersichtliches Konzept, das auf einer Bestandsaufnahme und Analyse des aktuellen Gebäudezustands basiert und den Einsatz erneuerbarer Energien berücksichtigt. Dem Hausbesitzer zeigt es auf leicht verständliche Art und Weise, wie er seine Immobilie mit sinnvoll aufeinander abgestimmten Schritten energieeffizient sanieren kann. Der Bonus wird gewährt, wenn die im iSFP vorgeschlagenen Maßnahmen innerhalb von 15 Jahren umgesetzt werden.

Quelle: isfp-bonus.info